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Ziele erreichen mit Mentaltraining

– Gastbeitrag von Marie-Theres Tändl

Du wolltest immer schon mal ein bisschen mehr über „Mentaltraining“ erfahren?
Wolltest immer schon wissen, wie du deine Stärken besser erkennen kannst?
Hast du ein Ziel vor Augen und weißt nicht so recht, wie du dieses erreichen sollst?
Fragst dich warum du unter Stress immer Kopfweh oder Bauchschmerzen bekommst?

„Hallo ich bin die Marie-Theres.

Ich arbeite als Physiotherapeutin und Mentaltrainerin in Graz.“

Dieser Artikel wird dir Antworten auf diese Fragen geben, und deine eigene Denkweise ein bisschen in Frage stellen. Viel Spaß dabei 😊

„Jeder kann. Wenn er will.“

Häufig werde ich gefragt, was man denn so als Mentaltrainerin macht. Ich bin tatsächlich auch schon ehrfürchtig gefragt worden, ob ich denn Gedanken lesen oder andere Personen manipulieren kann. Um dir mal alle Angst zu nehmen.
Mentaltraining ist nichts was mit dir passiert ohne, dass du es willst. Ganz im Gegenteil.
Mentaltraining ist etwas das ausschließlich mit dir funktioniert, wenn du es willst. Ohne dich geht gar nix! 😊

Aber was macht dieses Mentaltraining jetzt überhaupt?

Mentaltraining bietet eine Möglichkeit sich mit Unsicherheiten, Problemen und sich selbst auseinanderzusetzen.
Häufig sind es die eigenen Gedanken und Vorstellungen, die einem das Leben schwerer machen, als es eigentlich sein müsste. Beobachte mal selbst, wie oft du am Tag überlegst, was in deinem Leben nicht gut läuft.
Wie oft am Tag denkst du an Dinge, die du noch besser machen willst?
Wie oft denkst du dir „Ich bin dumm“, oder „Jeder andere hätte das besser gemacht“?
Wie häufig schaust du in den Spiegel und denkst dir „Um Himmelswillen, die Hose hat auch schon mal besser gepasst“?
Wie oft denkst du darüber nach was dich momentan ärgert oder nervt?

Aus persönlicher Erfahrung kann ich dir sagen, dass man leider sehr häufig an die weniger guten Dinge im Leben nachdenkt. Und das meist über lange Zeit. Im Mentaltraining versucht man diese Gedanken neu zu formulieren.
Anmerkung: Das heißt jetzt nicht, dass ich mir ständig einrede alles zu können!!! Das stimmt nämlich einfach nicht. Leider. 😉
Aber du kannst versuchen, dich hin und wieder auf die schönen und gut-laufenden Dinge in deinem Leben zu konzentrieren. Auch wenn sich dadurch die „negativen“ Gedanken nicht in Luft auflösen – für kurze Zeit sind sie mal nicht so präsent!
Du kannst dir mal sagen: „Das kann ich richtig gut!“ oder „Das hab ich gut gemacht!“
Und pssst…ich sag´s dir. Es tut richtig gut sich mal für etwas zu loben, oder zu sagen „JA. Die Hose schaut extrem gut aus!“ 😊

Stärken, wo seid ihr?

Persönliche Stärken zu finden fällt einem oftmals nicht ganz so leicht.
Es kann ganz schön schwer sein, Dinge zu erkennen die man richtig gut kann.

Deshalb gibt’s hier 3 Schritte, die ihr ausprobieren könnt. Vielleicht erkennt ihr mit diesen Schritten eure Stärken ein bisschen besser. Am besten schreibt ihr eure „Erkenntnisse“ und „Einfälle“ auf einen Zettel. Sonst vergesst ihr eure neuerkannten Stärken wieder. Und das wäre wirklich schade.

  1. Was Spaß macht, macht man meistens gut.
    Beobachte mal, bei welchen Tätigkeiten es dir richtig gut geht und du in einen „Flow“ kommst.
    Flow ist ein Zustand, in dem du völlig die Zeit vergisst und einfach im Tun bist.
  2. Unsere Freunde und unsere Familie wissen oft sehr gut was wir gut können und wo wir Stärken haben. Frag doch einfach mal die Menschen, die dich am besten kennen. Vielleicht haben sie einen Tipp für dich.
  3. Achte auf die „Komplimente“, die du im Alltag bekommst.
    (Und nein damit meine ich nicht jene die sich auf das Aussehen beziehen.)

Häufig nehmen wir diese kleinen Gesten der Anerkennung nicht richtig wahr. Aber oftmals lassen sich davon Stärken ableiten.
Vielleicht hast du etwas richtig Gutes gekocht und bekommst dafür ein Kompliment.
Oder du hast einer Freundin einen Ratschlag gegeben und sie bedankt sich dafür.
Vielleicht hast du einer fremden Frau an der Kassa, deine Rabattmarken geschenkt und sie freut sich über deine nette Geste.
Wenn du auf diese scheinbaren Kleinigkeiten achtest, könntest du erkennen, dass du sehr hilfsbereit bist, gut kochen kannst oder sehr gut im Ratschläge geben bist.

Ziele erreichen. Aber wie?

Mentaltraining wird auch häufig dafür genutzt, um selbstgesteckte Ziele besser zu erreichen. Aber wie kann mir Mentaltraining dabei helfen das Ziel zu erreichen? In den Einzelcoachings wird meistens damit angefangen, herauszufiltern was das genaue Ziel ist. Oftmals scheitern wir nämlich daran, das Ziel zu erreichen, weil wir gar nicht wissen was unser Ziel ist.
Was will ich mit meinem Leben machen? Was will ich studieren? Wo will ich wohnen?
Was sind meine Stärken und wie und wo kann ich diese einsetzen?

Man braucht also ein klares Ziel, um dieses dann auch zu erreichen. Logisch, oder? Jedoch kann es sein, dass sich dieses Ziel am Weg dorthin ein bisschen verändert. Weil man doch etwas Anderes möchte. Weil sich die eigenen Werte und Wünsche verändert haben. Aber Ziel ist Ziel. Dann gibt’s eben ein neues oder ein altes leicht verändertes Ziel. Auch gut.

ein SMARTes Grundgerüst

Ganz wichtig ist es jedoch ein paar Dinge zu beachten, wenn du deine Ziele definierst.
Dafür gibt es ein „SMARTes“ Grundgerüst, an dem man sich orientieren kann.


S- Spezifisch
Ziele sollen eindeutig definiert sein.

M- Messbar
Ziele sollen messbar sein. Es soll erkennbar sein, ob man es erreicht hat.

A- Akzeptiert
Ziele sollen von den involvierten Personen akzeptiert sein.

R- Realistisch/ realisierbar
Ziele sollen möglich sein.

T – Terminisierbar
Jedes Ziel soll eine klare Terminvorgabe haben. Bis wann soll das Ziel erreicht sein. ACHTUNG: Wähle den Zeitraum so, dass du nicht gestresst bist.

Im Coaching kann dann, je nach Bedarf, Hilfestellung in unterschiedlichen Bereichen geleistet werden, um dieses Ziel zu erreichen. So kann beispielsweise am Selbstbewusstsein gearbeitet werden, um das Ziel mit Zuversicht und Stärke zu erreichen. Das Schöne am „SMARTen“ Konzept ist, dass ich es auch in der Physiotherapie anwenden kann. Nach diesem Schema lassen sich mit PatientInnen gemeinsam Ziele finden und diese klar beschreiben.
Denn auch in der Therapie ist es wichtig Ziele zu verfolgen, sonst würden wir ja gar nicht wissen, wann wir die Therapie mit gutem Gewissen beenden können. 😉

Erfolg wird rückgemessen.

Endlich. Ziel definiert. Und los geht’s.
Und dann geht’s vielleicht nicht so schnell wie man sich das erhofft hat. Ich sag´s euch, die eigene Ungeduld kann uns das Leben ganz schön schwer machen.
Ich finde mich immer wieder in Situationen, in denen ich unzufrieden bin, weil ich noch nicht am Ziel angelangt bin. Dann erinnere ich mich immer wieder daran, dass Erfolg rückgemessen wird.
Was meine ich damit?
In solchen Momenten hilft es, sich bewusst zu machen, wie weit man schon gekommen ist. Man misst zum Startpunkt zurück. Man ist vielleicht noch nicht am Ziel angelangt, aber „hey“ das Ziel ist schon ein kleines oder großes Stück nähergekommen.

Also alles mit der Ruhe. Gut Ding braucht Weile. Sei stolz darauf, wie weit du schon gekommen bist.
So ein selbstgemachter Stress kann sich nämlich nicht nur aufs Gemüt, sondern auch auf den Körper schlagen.

„Schlägt dir etwas auf den Magen?“
„Worüber zerbrichst du dir den Kopf?“

Oftmals können sich emotionale Stresssituationen auf unseren Körper auswirken, da dieser stark mit unserer Psyche/Seele zusammenhängt. Es können Schmerzzustände, Funktions- oder Bewegungsstörungen auftreten.

Beispiel aus meinem Alltag. Ich bin ein sehr aktiver und geselliger Mensch und bin meist sehr „ausgebucht“. Manchmal vergesse ich dann aber auf mich und meine Ruhephasen. Mein Körper reagiert in solchen Fällen immer gleich: Ohrenschmerzen und leichte Taubheit. Dann weiß ich immer „Runter vom Gas“! Mein Körper schickt mir auf diese Art und Weise immer eine, mehr oder weniger, nette Erinnerung. Damit sagt er mir, dass er eine Pause braucht und ich wieder mehr auf mich und meinen Körper hören soll. Das fällt mir in diesen Fällen dann relativ leicht, weil ich das Außen nicht so gut hören kann.

Kennst du das auch von dir?
Ist dir schon mal aufgefallen, dass dein Körper, bei großer (emotionaler) Belastung oder Stress, Symptome zeigt?

Alles schön und gut. Aber was hat das alles mit Mentaltraining zu tun?

Wichtig ist es, genau (medizinisch) abzuklären was die Ursache für deine körperlichen Symptome ist.  Oftmals kann kein klarer Grund für die immer wieder auftretende Gastritis, Ohrenschmerzen oder Kopfschmerzen gefunden werden. In diesen Fällen kann es sein, dass der Auslöser gar nicht auf körperlicher, sondern eher auf mentaler (oder psychischer) Ebene liegt.
Mit Hilfe von Mentaltraining können dann Lösungen für diese Ursachen gefunden werden. Es kann beispielsweise an deinem Umgang mit Stress oder deinem Zeitmanagement gearbeitet werden.

Was bedeutet all das für meine Arbeit?

In den Einzelcoachings wird individuell auf dich, deine Themen und deine Ziele eingegangen.
Themen, die häufig in diesem Setting auftreten, sind:

-Burnout (Prävention, Bewältigung) 
-Umgang mit Stress und Ängsten
-Zielformulierung und Umsetzung
-Beziehungsprobleme
-Erhöhung der Motivation und Leistungsverbesserung
-Stärkung des Selbstbewusstseins

Mentaltraining kann dir in diesen Bereichen helfen und dich positiv unterstützen.
Wenn du willst. Denn jeder kann, wenn er will!

Falls du mehr Fragen zu Mentaltraining, der Ausbildung oder Interesse an einem Coaching hast, freu ich mich von dir zu hören. 😊 Mehr Infos zu mir und meiner Arbeit findest du auf meiner Website marie-theres-taendl.com

Liebe Grüße,

Marie-Theres  

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